Auch wenn aus mir kein ausführender Musiker geworden ist, fühle ich mich dem Dienst an der Musik verpflichtet – wissend um ihre Kraft, Menschen existenziell zu berühren und zu verbinden. Den aktiven Part im internationalen Musikleben hat meine Frau – Elisabeth Speiser – übernommen. 

Neben der musikfördernden Ausgestaltung meiner unternehmerischen Tätigkeit (Musiktreffen für Kinder und Jugendliche, CD-Produktion mit Schweizer Interpreten und Komponisten, Veranstaltungsforum) setzte ich mich in zahlreichen Institutionen des Musiklebens mitverantwortlich ein (Opernhaus Zürich, Collegium Musicum Zürich und Collegium Novum, Städtische Musikkommission etc.).

Die Erfahrung der Zürcher Opernhauskrawalle in den frühen achtziger Jahren erweiterte meinen Blick für die gesellschaftliche Mitverantwortung und führte mich zum aktiven sozialen Engagement. Erst lokal - als Präsident des Schlupfhuus Zürich, eine Anlaufstelle für Jugendliche in Krisensituationen – und in wachsenden Kreisen zum Engagement für die „Eine Welt“ und eine globale, die kulturellen und religiösen Traditionen überschreitende Spiritualität.

Die Musik ist ein Zentrum meines Lebens geblieben: „Musique au Château“ hiess die Reihe erlesener Konzerte, die wir – meine Frau Elisabeth und ich – mit den zahlreichen Besuchern unseres Hauses in Autigny während mehr als fünfzehn Jahren geteilt haben.